Faustball Frauen mit Licht und Schatten

  12.01.2026
BL-Damen bleiben unter ihren Möglichkeiten – SL-Damen mit makelloser Bilanz

Ein Satz mit X, das war nix. So können die Ergebnisse des letzten Bundesligaspieltages der Damen bezeichnet werden. Nach einer rund dreiwöchigen Weihnachtspause ging es für das Team um Kapitänin Denise Fichtl ins verschneite Bad Liebenzell zu den Teams aus Unterhaugstett und Käfertal. Im Hinspiel gab es zwei deutliche Niederlagen für das Stammheimer Flaggschiff, umso größer war die Motivation, die Ergebnisse im Rückspiel anders zu gestalten.

Im ersten Spiel startete Stammheim gegen Käfertal mit Anja Brezing und Larisa Keser im Angriff sowie Stella Dörr, Eva Winkler und Sarah Abramek im Abwehrverbund. Schnell war klar, dass aufgrund der Hallengegebenheiten sehr viel über das Halbfeld passieren würde. Mit den Satzergebnissen 4:11, 4:11 und 6:11 konnte Stammheim jedoch das gegnerische Team nie in Bedrängnis bringen. Käfertal spielte fehlerfrei und nutzte clever Stammheims Lücken. Somit ein schnelles Spiel, das es schnell abzuhaken galt, um den Fokus direkt auf die zweite Partie gegen die Gastgeberinnen aus Unterhaugstett zu legen.

Stammheim, dieses Mal mit Denise Fichtl, Lea Weller und Lisa Knodel im Abwehrverbund, tat sich auch hier von Beginn an schwer mit der gegnerischen Spielweise. Zu selten folgte ein sauberer Spielaufbau. So sah sich Stammheim schnell mit einem 0:2-Satzrückstand (7:11, 8:11) konfrontiert. Einen sehenswerten Kampf lieferte das Team aus dem Stuttgarter Norden dann im dritten Satz. Alle Mannschaftsteile gingen über die Schmerzgrenze und entschärften zunehmend die gegnerischen Angriffe. Die Folge waren eigene Punkte sowie erzwungene Fehler des Gegners. Der verdiente Lohn war der Satzanschluss (11:9). Leider konnte Stammheim den Flow aus dem gewonnenen Satz nicht in den weiteren Spielverlauf übertragen und musste sich am Ende im vierten Satz deutlich mit 5:11 geschlagen geben.

„Wir sind im Training gut aus der Weihnachtspause gekommen, haben es dann aber leider nicht geschafft, dies auch im Spiel umzusetzen“, resümiert das Trainerteam Florian Gruner/Fabian Israel. Das gilt es direkt am nächsten Sonntag wieder anders zu machen.

Da geht es direkt in eigener Halle weiter. Mit dem TSV Dennach gibt zum einen ein Topteam der Liga seine Visitenkarte ab. Zum anderen geht es gegen den derzeitigen Tabellenletzten aus Schweinfurt-Oberndorf um die nächsten Punkte. Spielbeginn ist am 18. Januar um 11:00 Uhr in der Schulsporthalle Stammheim.


SL-Damen mit aufopferungswürdigem Kampf

Direkt im Anschluss an den BL-Spieltag in Bad Liebenzell ging es für das Schwabenligateam um die nächsten Punkte. Mit dem VfB Stuttgart, dem TV Unterhaugstett und dem TSV Niedernhall stand man drei der derzeitigen Top-5-Teams der Liga gegenüber. Den sehr kleinen Kader aus Kapitänin Sandra Brezing, Jule Krüger, Sarah Ihle, Natascha Keser und Alena Ferli ergänzte Stammheims ehemalige Rekordbundesligaspielerin Anika Gruner, die jedoch ohne Einsatz blieb.

Direkt im ersten Spiel gegen die Damen vom VfB Stuttgart ging es im ersten Satz in die Verlängerung, den sich Stammheim knapp mit 13:11 sicherte. Ähnlich knapp ging es auch im zweiten Satz zu, der letztendlich mit 11:9 an Stammheim ging.

Besondere Brisanz war vor dem zweiten Spiel gegen die Damen aus Unterhaugstett angesagt. Beide Teams lagen vor dem Spieltag punktgleich auf dem zweiten Tabellenplatz. Angeführt von Elsa Katz ging der erste Satz direkt an Unterhaugstett. Mit dem Satzrückstand konfrontiert blieb Stammheim ruhig und stellte sich stark auf die gegnerischen Bälle ein. Der Lohn war der Satzausgleich. Mit diesem Erfolg im Rücken spielte Stammheim im entscheidenden dritten Satz stark auf und zwang Unterhaugstett, das zwischenzeitlich mit weiteren ehemaligen Bundesligaspielerinnen auf dem Feld stand, zu risikoreicherem und fehleranfälligerem Spiel. Der Lohn war der Satzerfolg und damit der Sieg für Stammheim.

Im letzten Spiel für Stammheim gegen die Damen aus Niedernhall verschlief Stammheim den ersten Satz komplett. Deutlich ging dieser mit 6:11 an Niedernhall. In der Zwischenzeit war es 18 Uhr am Abend und die Kräfte auf Stammheimer Seite schwanden zunehmend. Es begann ein Kampf um jeden Ball, der am Ende den verdienten Satzausgleich brachte. Erneut mit Rückenwind durch diesen Satzerfolg wechselten die beiden Teams im dritten Satz mit einer 6:1-Führung für Stammheim. Zu locker nahm das junge Team diese beruhigende Führung und ließ Niedernhall wieder ins Spiel kommen. Sogar gegnerische Matchbälle musste Stammheim abwehren und wurde, je länger der Satz dauerte, immer wacher und heißer auf jeden Ball. Dieser Kampf wurde am Ende mit einem 15:13-Satzerfolg belohnt.

Mit der vollen Punktausbeute gegen die unmittelbaren Konkurrenten liegt das Team voll auf Kurs für die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga und derzeit sogar auf Tabellenplatz 1.


Weiter geht es am 1. Februar in eigener Halle.

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