Frauen patzen im Abstiegskampf
TV Stammheim kämpft vergeblich – Kellerlage spitzt sich zu
Für die Damen des TV Stammheim standen am Bundesliga-Spieltag zwei wichtige Begegnungen auf dem Programm. Trotz engagierter Leistungen blieb am Ende jedoch die erhoffte Punktausbeute aus.
Stammheim startete mit Melanke Israel und Anja Brezing im Angriff, in der Defense freute sich das Team über Rückkehrerin Sarah Abramek und setze auf Youngster Stella Dörr, sowie die seit Wochen stark aufspielende Lisa Knodel.
Im ersten Spiel traf der TV Stammheim auf den TV Käfertal. Der Auftaktsatz war zunächst von gegenseitigem Abtasten geprägt. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, ehe sich die Gäste aus Käfertal den ersten Satz sichern konnten. Anschließend zeigte der TV Stammheim seine beste Phase der Partie. Mit einer souveränen Leistung gewannen die Gastgeberinnen die folgenden beiden Sätze und gingen verdient mit 2:1 in Führung.
Bereits zu Beginn des dritten Satzes hatten die Stammheimerinnen gewechselt und brachten Larissa Keser für Melanie Israel ins Spiel.
Im vierten Durchgang verpasste es der TV Stammheim, mehrere aussichtsreiche Chancen konsequent zu nutzen. Käfertal blieb dadurch im Spiel und erkämpfte sich den Satzausgleich. Der entscheidende fünfte Satz war von großem Kampfgeist auf beiden Seiten geprägt. In einer engen Schlussphase hatten die Gäste schließlich das glücklichere Ende für sich und sicherten sich den Spielgewinn.
Bei extrem heißen Bedingungen wartete im zweiten Spiel mit dem TV Unterhaugstett die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Der TV Stammheim versuchte zunächst, an die positiven Aktionen aus der ersten Begegnung anzuknüpfen und setzen dabei auf die eingespielte Angrissreihe aus Israel & Keser.
Einige individuelle Unkonzentriertheiten, sowie fehlender Durchschlag im Angriff, führten jedoch zum Satzgewinn für die Gäste.
Durch eine taktische Umstellung brachte der TV Stammheim anschließend mehr Stabilität in sein Spiel.
Die Anpassung zeigte Wirkung und wurde mit dem Satzausgleich zum 1:1 belohnt.
Bei zunehmend schwindenden Kräften bei 35° schlichen sich im weiteren Spielverlauf jedoch erneut Unkonzentriertheiten ein. So gelang es dem TVS nicht, dauerhaft den Fokus aufrecht zu erhalten. Auch führten inkonstante Zuspiele immer wieder für ungünstige Abschlusspositionen.
Der TV Unterhaugstett nutzte diese Schwächen konsequent aus, gewann die folgenden beiden Sätze und damit auch die Partie.
Durch die beiden Niederlagen hat sich die Situation im Tabellenkeller weiter verschärft. Bereits am kommenden Wochenende bietet sich jedoch die nächste Gelegenheit, wichtige Punkte zu sammeln. Dann geht die Reise nach Görlitz, wo die Gastgeberinnen sowie der TV Schweinfurt-Oberndorf auf die Stammheimerinnen warten.
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