0:4: Bundesligamänner gehen leer aus
  01.07.2019 •     Faustball

Zwei Niederlagen mussten die Bundesligamänner am Samstag in Segnitz hinnehmen.

Zwei Siege hätten es im Optimalfall werden sollen, Punkteteilung hatte man als möglich erachtet, mit einem Spieltag ohne Punkte hatten sich die Bundesligamänner im Vorfeld nicht beschäftigt - doch genau dieser wurde es.

Im ersten Spiel gegen den Sptzenreiter aus Waldrennach startete Stammheim stark und kompakt und fuhr den ersten Satz sicher mit 11:7 ein. Im zweiten Satz sah man sich gegen den Wind und auf der schwieriger zu bespielenden Seite von Anfang an im Rückstand und verpasste Angreifer Max Gayer bei 6:9 Rückstand eine kurze Verschnaufpause bei den heißen Temperaturen. Joker Ueli Reißner konnte nur noch auf 9:11 verkürzen. Die Pause jedoch zahlte sich aus, denn auf der Rückenwindseite ließ Stammheim direkt einen deutlichen 11:4 Erfolg folgen. Die Vorteile der Spielfeldseite wusste allerdings auch Waldrennach im vierten Durchgang für sich zu nutzen, und konterte mit 5:11 zum Satzausgleich.

Im Entscheidungssatz startete Stammheim auf der Gegenwindseite, und verpasste es, bis zum Seitenwechsel in Schlagdistanz zu bleiben. Die 2:6 Hypothek war am Ende zu hoch, um den TV Waldrennach, der nach schnellen ersten Punkten, nun den Sieg witterte, noch abzufangen. Mit 7:11 entschied der Spitzenreiter den Satz und damit das Spiel mit 2:3 für sich.

Mit Nico Riedel-Nobre für Timo Heyenga startete Stammheim bereits auf einer Position verändert in das zweiten Spiel gegen den TV Segnitz. So richtig rund sollte das Spiel zwar nicht laufen, und besonders in der Abwehr im Halbfeld zeigte sich Stammheim mit mangelnder Laufbereitschaft, dennoch reichte es zu einem knappen 12:10 Sieg. Nach dem Seitenwechsel wechselte Stammheim weiter, brachte zunächst Ueli Reißner für Alwin Oberkersch und in der Folge auch Christoph Jess für Eric Rhein und Timo Heyenga für Christian Gayer.

Segnitz spielte wie im ersten Satz am oberen Limit und glich durch 9:11 im zweiten Satz aus. Nach dem Seitenwechsel verpasste es Stammheim dann mit Rückenwind, wieder die Führung zu übernehmen und ließ ein weiteres 9:11 folgen. Keine echte Besserung ließ sich feststellen, und der aufstiegsambitionierte TV Stammheim präsentierte sich in Abwehr, Zuspiel und Angriff dem sehr jungen Gegner unterlegen. Verdient sicherte sich Segnitz durch ein weiteres 11:9 im vierten Satz den 1:3 Heimsieg.

"Wir haben 2 Punkte und 15 Sätze Vorsprung auf Segnitz, da kann am letzten Spieltag eigentlich nichts mehr passieren, zumal Segnitz noch gegen Rosenheim spielen muss. Da wollte ich unseren Ergänzungsspielern die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren und heute ausreichend Spielzeit zu bekommen. Dass wir verloren haben, ärgert mich zwar, aber durch Rückwechsel einzugreifen, kam heute nicht in Frage", begründete Spielertrainer Alwin Oberkersch die taktischen Maßnahmen.

Für Stammheim stehen nun zwei spielfreie Wochenende an, dazu heißt es abwarten, ob Rosenheim sein Ticket zu den Aufstiegsspielen nutzen möchte oder nicht. Am 20.07. steht dann der letzte Spieltag in Stammheim an, und am 27.07. die Aufstiegsspiele in Waibstadt, zu denen entweder Rosenheim oder Stammheim den Meister aus Waldrennach begleiten werden.

erstellt von Alwin Oberkersch


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